Tag 50: Auf die Schildkröte gekommen

Haie, Krokodile, Clownfische und vor allem viele Schildkröten sehen wir heute morgen im ‚Reef HQ Aquarium‘. Das nachgestellte Riff ist das größte künstliche Riff weltweit.

Noch am Camping Platz kaufen wir die Tickets für das Aquarium und machen uns zum frühest möglichen Zeitpunkt auf den Weg dorthin. In dem 90er Jahre Bau (klare geometrische Forrmen, großflächig in Pasteltönen bemalt), befinden sich zwei sehr große und mehrere kleinere Becken. Anjas Biologenherz schlägt hier höher, während Nicolas recht unbeeindruckt von den Fischen ist. Wir nehmen an zwei eher kindgerecht gestalteten Vorträgen teil. Der erste geht über Raubfische und wird von einem Taucher, der vor uns mit den Haien im Tank schwimmt, gehalten, wenn auch seine Stimme und Atmung durch Tauchmaske und Mikrofon etwas and Darth Vader erinnern. Der zweite geht darüber, wie das Aquarium kranke Meeresschildkröten pflegt und wieder gesund ins Meer entlässt. Wir dürfen auch einen Blick hinter die Kulissen auf die schönen, bedrohten Patienten werfen.

Nach vier Stunden und einem Kaffee fahren wir weiter nach Norden, um noch heute die ‚Atherton Tablelands‘ zu erreichen. Die Gegend bleibt sehr trocken und immer wieder sehen wir Brandschäden. Diese Gegend hat dieses Jahr den Frühjahrsregen komplett ausgelassen, wie wir später erfahren. Ab Ingham aber verändert sich die Szenerie schlagartig. Hier beginnt der ‚Abergrowie National Park‘ mit üppiger Vegetation bis hin zum Regenwald. Kurz überlegen wir, unsere Urlaubskasse durch Mithilfe bei der regionalen Bananenernte aufzubessern, entscheiden uns aber doch dagegen.

Wir finden einen tollen Camping Platz bei Innisfail mit WLAN und perfekter Beratung, was es in den Tablelands alles zu entdecken gibt. Dann richten wir uns ein, werden von einem sintflutartigen Regenschauer auf dem Weg zu den Toiletten überrascht und beenden den Tag.

Ein Gedanke zu „Tag 50: Auf die Schildkröte gekommen

  1. Vorhin hab ich Anjas Mama getroffen und freue mich mit euch, dass ihr wieder in unserem schönen Deutschland seit. Ich bin ja gespannt, wie euer Mama+Papa verwöhntes Söhnchen jetzt die Umstellung schafft euch nicht mehr 24 Stunden roundabout zu haben. Ich bewundere euch auf jeden Fall sehr und es hat mir ganz viel Freude gemacht die Berichte von Tobias zu lesen. So long

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